Mittwoch, 28. März 2012

Tag der offenen Fragen! :)



Liebe Hundefreundinnen und –freunde!

- Sie haben einen Hund und wissen nicht wie Sie mit einigen Situationen umgehen sollen??
- Oder Sie wollen sich einen Hund anschaffen und wissen nicht, worauf Sie achten sollen??
- Möchten Sie mehr verstehen, von dem, was Ihr Hund Ihnen sagen möchte??

Dann kommen Sie zum - KOSTENLOSEN - TAG der offenen FRAGEN! Neben viel Zeit für Ihre Fragen werde ich auch einiges aus dem Hundealltag vortragen. Freuen Sie sich auf eine spannende und lustige Reise ins Reich der Hunde!! :)

Wo? Tierarztpraxis Nadine Ziegler, Bachgasse 4, 63584 Gründau (Mittelgründau)
Wann? 12. April 2012 um 19 – 20:30h
Wer? Es darf jeder kommen, der sich für Hunde interessiert und Fragen dazu hat!!
Anmeldung und Fragen an: Sonja Watt, sr20500(at)yahoo.de




Mittwoch, 21. März 2012

13. Geburtstag!!

Nun ist er schon 13 Jahre alt und immer noch fit :). Ein Meister im Geschenke auspacken ist er und der beste Hund der Welt :). Ihn habe ich vom ersten Tag gesehen und mir gesagt, davon möchte ich auch einen und mein Wunsch ging in Erfüllung. Unser Buddy ist einfach sooooo lieb, liest einem jeden Wunsch von den Augen, bellt nicht und hört aufs Wort. Mit ihm haben wir schon Weltreisen hinter uns und er begleitet unsere Kinder schon seit Geburt. :) Ja, ein feiner Kerl. Nun ist er auch noch Vater geworden und weist auch seine Kinder zurecht, wenn's sein muss. ;) Ein gutes Vorbild ist er und spielen und schwimmen tut er für sein Leben gern. Auch am Fahrrad läuft er noch mit...halt ein bisschen langsamer ;).




Mach weiter so, mein guter Buddy!!







Mittwoch, 14. März 2012

So ein Hundeleben ... Teil 2



Nochmal zum Thema Rudelführer. Dieser Begriff scheint oft negativ belegt zu sein. Rudelführer bedeutet für mich nicht, ein "Gott", der alles weiss und richtig macht...sondern ein Wesen, dass zeigt, wo Grenzen sind. Und das immer und immer wieder... Dass dem Rudel Sicherheit gibt durch seine besonnene, ruhige und bestimmte Art, sein Verständnis und seine Zuneigung zeigen und fühlen kann...und dies durch sein Rudel auch bestätigt bekommt. Ein Rudel ist ein wunderbares Spiegelbild eines diesem begnendem Wesens...weshalb ich auch an meinen Hunden besser ablesen kann, wie ein anderer Hund drauf ist als ich es jemals könnte. Ein Rudelführer ist jemand, der mit Liebe führt, der ruhig zur Seite steht, wenn die Hunde raufen und sie anschauen kann mit der Energie einer liebenden Mutter und ihnen so klar macht, dass alles ok ist und ihnen hilft durch ihre Fehler zu lernen. Denn jede Situation, die entsteht - bei jedem...auch bei mir!! - dient nur, um wieder einmal zu zeigen, dass man die Situation ruhig und bestimmt im Griff hat...und somit seine Position stärken kann. :9 ...ein kleiner Einblick zum Thema Rudelführer aus meiner Perspektive. Es geht darum, immer und immer wieder zu zeigen, was man denn möchte...und zwar ruhig!! Denn Hunde möchten einem die Wünsche von den Augen ablesen und diese Verbindung ist einfach einzigartig und unbeschreiblich erfüllend...für beide Seiten. Ein ausgeglichener und zufriedener Hund dankt einem. ;) Bei den Hunden gibt es auch nicht einen, der alles regelt! Da gibt es viele Freiheiten. Und vor allem sind Menschen keine geborenen Hunderudelführer...sie laufen auf zwei Beinen und Hunde können das sehr gut unterscheiden. ;) Aber durch richtiges Verhalten können wir den Hund soweit positiv beeinflussen, dass er uns als wichtiger sieht...und uns auf seine Art liebt! Sooo wertvoll und wundervoll zugleich!

Donnerstag, 1. März 2012

So ein Hundeleben - Teil 1 :)

Hier stelle ich erstmal mein Rudel vor. In weiteren Folgen wird noch mehr Interessantes zum Thema "Mit Hunden kommunizieren auf die natürliche Art" kommen. Denn mit dem üblichen Hundetraining hat das nicht viel zu tun. Viel Spaß mit "Mensch, Hund & Natur"!

Freitag, 30. Dezember 2011

Ein frohes neues Jahr!!

Hallihallo,

ein Jahr geht schon wieder zu Ende...rasend schnell...wie ich finde. Viel ist passiert. Wir haben viel erleben dürfen - u.a. die Geburt unserer lieben Welpen und deren Aufzucht...ein ganz besonderes Erlebnis. Nun fängt das neue Jahr bald an und wir nehmen uns wieder vor, was wir besser machen können. Lassen das alte Revue passieren und sammeln uns fürs neue. Auch ich habe sicher nicht immer alles gut gemacht, durfte viel lernen und freue mich darauf, dies auch umzusetzen (falls noch nicht getan) und weiterzulernen. Vor allem auch meine lieben Vierbeiner sind da große Lehrmeister ;). Und so gehe ich gelassen und doch freudig ins neue Jahr und weiss, ich werde gut begleitet :). Was nimmst du dir so vor?

Da der Jahreswechsel aber für unsere vierbeinigen Schnüffelnasen oft nicht so lustig ist, hier noch ein paar Tipps für euch:

- Beisammensein. Gerne kannst du bei deinem Hund bleiben. Er/sie wird sich sicherer fühlen mit dir (allerdings nur, wenn du dir sicher bist... Wer einen ängstlichen Hund streichelt, "gut" zuredet, etc., der zeigt ihm/ihr eigentlich nur, dass er/sie recht hat in seiner/ihrer Angst und bestärkt das Verhalten!!). Hunde können sich so in wahre Phobiker verwandeln. Also viiiiel Ruhe ausstrahlen und angstliches Verhalten ignorieren (sonst tut man dem Hund keinen Gefallen)
- Sicherheit. Manche Hunde rennen panisch rum oder sogar weg, andere verkriechen sich. Stell bitte sicher, dass nichts passieren kann. Keine brennenden Kerzen stehen, Hund draussen an der Leine ist (evtl. auch schon am Tag davor, wenn die ersten Böller losgehen), etc.
- Ablenken. Einige Hunde lassen sich ablenken oder aber umprogrammieren. Wer zu der "schlimmen" Zeit etwas tut, dass der Hund sehr gerne macht (z.B. Ball spielen, "arbeiten", etc.) und er sich dadurch ablenken lässt - super! Dann sieht er die Knallerei hoffentlich auch in Zukunft nicht als negativ an...sondern verknüpft es positiv. Wichtig ist, dies zu tun, wenn der Hund noch gut drauf ist (und man somit dann die gute Stimmung verlängert).
- Umpolen. Wer Wochen vorher Entspannung "programmiert", hat u.U. Glück und kann dem Hund so helfen. Dazu einfach mehrmals täglich über 1 - 2 Wochen (beim einen schneller beim anderen länger) beim Schmusen mit dem Hund z.B. Lavendelöl auf einem Lappen benutzen, um ihn zu massieren, etc. Der Hund bringt so den Geruch mit der Entspannung zusammen und entspannt sich, wenn er den Geruch riecht.
- Beruhigung. Wer sich so nicht beruhigen lässt evtl. mit Beruhigungsmitteln (natürliche).

Ich hoffe, dein Hund übersteht diese Nacht in Ruhe und mit dir zusammen...und wünsche euch von Herzen alles Gute fürs neue Jahr!!





...und schlaft euch aus :)...






Dienstag, 13. Dezember 2011

Aggressivität bei Hunden - Teil 3 (letzter Teil)



Ein Hund, der sich geborgen und sicher fühlt, weil von seinem Rudelführer (Frauchen/Herrchen) verstanden, beschützt und in Hundeaugen fair behandelt wird (also auch Grenzen gesetzt bekommt), ist ein friedlicher Geselle.


Hunde beissen meistens nicht schlimm zu. Sie warnen, je nach Verständnis mehr oder weniger. Bei totalem Unverständnis kann das eben ein Biss bedeuten. Der Hund hat durch viele Warnungen und Beissen schon gelernt, dass er damit weiter kommt. D.h. wenn er nach dem Herrchen/Frauchen schnappt, lässt er/sie, was er/sie getan hat. „Braves Herrchen/Frauchen“ ;) ..und wird dieses Verhalten wiederholen.

Achtung: Bei schweren Fällen von Aggressivität bitte unbedingt einen kompetenten Hunde-/Herrchentrainer einsetzen!!! Da habe ich leider schon viiiiele schlechte Erfahrungen machen müssen. Oft wird viel Geld verlangt und nichts erzielt – im Gegenteil. Auch Hundeschulen bieten oft nicht, was wichtig ist: Das richtige Verständnis über Hunde. So erlebte ich auch dort schon haaresträubende Aktionen wie z.B. einen roten Teppich für Hunde, die sich nicht hinlegen wollten oder Zuggeschirre, die aus den Hunden innerhalb von ein paar Wochen Zughunde machten... (Man kann auch mit Zuggeschirren Hunde erziehen...muss dann aber auch die richtigen Anweisungen bekommen. Es sei denn man möchte einen Zughund haben natürlich...)

Gerne kannst du mich natürlich auch fragen. Wenn es in der Nähe ist, komme ich gerne auch vorbei. Ich bin auch nach der „Lektion“ noch für dich da und gehe individuell auf den jeweiligen Besitzer und Hund ein, denn jeder ist anders und braucht eine eigene Lösung!!
Noch was, meistens hat es absolut nichts mit Training zu tun...sondern mit Psychologie. Mit Umdenken seitens der Besitzer. Werden viele Hunde doch als Kinderersatz o.ä. genommen... Es geht um die Bedürfnisse des Hundes...und des Menschen.

Wie man selbst wieder die Führung übernimmt kommt das nächste Mal ;).

Montag, 5. Dezember 2011

Aggressivität bei Hunden - Teil 2 - Was tun?

Was tun, wenn Hundi vor der Schüssel steht und dich anknurrt??



In Situationen, in denen der Hund bestimmen will und dies durch Knurren, Brummen (nicht zu verwechseln mit dem genüsslichen Brummen, wenn er gekrault wird ;)...), Zähne fletschen, Lefzen hochziehen, Schnappen, Beissen und dies durch Körpersprache auch dementsprechend klar macht, heisst es also erstmal: Selbst wieder die Führung übernehmen! (Wie man die übernimmt kommt auch noch ;)..) Je nach Intensität der Aggression ist es wichtig, dem Hund nicht in die Augen zu schauen, aber trotzdem energisch in Grenzen zu weisen. Still stehen bleiben, nicht weiter reizen, aber bestimmt die Führung übernehmen ist eine Kunst, die nicht jeder kann. Daher bei ernsten Fällen bitte erfahrene Trainer zu Rate ziehen. Es ist enorm wichtig, dies nicht abzutun als: „So ist er halt. Da muss MAN vorsichtig sein.“ Oft breitet sich dieser Besitzanspruch unbehandelt weiter aus. Im Falle der Hundeschüssel würde man die Schüssel (samt Futter ;)..) erstmal für sich in Anspruch nehmen und ganz klare Regeln setzen, wann der Hund dieses wieder anrühren darf. So findet man für jede Situation die richtige Lösung. Wichtig ist, dass man viel Hundeerfahrung hat, um die Situation richtig deuten und lösen zu können. So wird mit Leckerlies z.B. viiiel kaputt oder falsch gemacht, wenn zum falschen Augenblick damit gelobt wird. Oft erlebe ich auch, wenn Besitzer ihrem völlig aufgebrachten Hund säuselnd sagen: „Ist ja gut. Jetzt sei halt still. Der Wuffi tut dir ja nix. Schau, dass ist doch Blablabla. Die kennst du doch.“ ...und somit leider bestärkt (weil gelobt) hat in dieser Situation. In hundisch übersetzt heisst das soviel wie: „Mach weiter so, mein Guter. Finde ich gut, was du tust.“

Also zusammengefasst...wenn der Hund aggressives Verhalten zeigt:
- nicht in die Augen schauen (könnte sonst einen Angriff provozieren)
- still stehen bleiben (zum Hund gehen kann einen Angriff provozieren, weil der Hund sich angegriffen fühlt; Weggehen kann auch einen Angriff provozieren, weil der Hund denkt, man will flüchten...bzw. sich unkontrolliert im Revier bewegen)
- bei akuter Beissgefahr versuchen einen Gegenstand zwischen sich und Hund zu nehmen (z.B. Stuhl, Kleidung, etc.) und versuchen abzulenken auf positives – erfahrenen Trainer bestellen!!!
- ansonsten gilt bei kleinsten Zeichen: korrigieren und wieder Führung übernehmen (nicht unbedingt in der aggressiven Situation, aber insgesamt...dann bessert sich der Rest automatisch)!
- notfalls Hundetrainer bestellen, der sich das Ganze anschaut und hilft zu korrigieren. Gerne kannst du dich auch an mich wenden.


Teil 3 folgt in Kürze...